Über REraGI

Politischer Kontext
Die Einrichtung regulatorischer Experimentierräume ist als Methode der partizipativen Entwicklung von Governance gedacht, bei der eine effektive Rückkopplung zwischen Zivilgesellschaft, Innovationsakteuren und Regulierung besteht. Um insbesondere innovative Entwicklungen zu fördern, kann es nützlich sein, öffentliche Regulierungsoptionen außerhalb bestehender Strukturen zu betrachten. Die Schaffung regulatorischer Experimentierräume eröffnet die Möglichkeit, die Wechselwirkungen von Innovationen und verschiedenen Regulierungsoptionen zu testen und aneinander anzupassen. Damit können innovative Gestaltungsoptionen in der Politik identifiziert und später umgesetzt werden.

Forschungskontext
Das Forschungsthema ist die systematische Erprobung und Evaluation von Regulierungsalternativen in Feldern hoher technologischer oder sozialer Innovationsdynamik (regulatorische Experimentierräume).

Im Projekt werden folgende Fragen erforscht:

  • Welche Erkenntnisse aus (inter-)nationalen regulatorischen Experimentierräumen können für die Governance von zukünftigen Innovationsprozessen genutzt werden?
  • Welche Innovationsbereiche sind besonders für die Einrichtung von regulatorischen Experimentierräumen geeignet?
  • Wie müssen wissenschaftlich fundierte, anwendungsnahe und akteurspezifische Leitfäden zur Einrichtung neuer regulatorischer Experimentierräume aussehen?
  • Wie können regulatorische Experimentierräume vom BMBF angewendet werden?

Projektpartner

  • Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen
  • Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen e.V.
  • Hochschule Darmstadt
  • Öko-Institut e.V. Institut für angewandte Ökologie

Förderung

Das Projekt wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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